Münster-Hiltrup - Bahnhof


„Mit der Fa. Stroetmann stand der Stadt Münster ab 2008 ein starker Partner zur Entwicklung des Areals zur Seite. Auf dem Grundstück soll ein Ersatz für den in die Jahre gekommenen Wiewel-Markt auf der Marktallee entstehen.“

Fakten
ca. 10.000 m²
Grundstücksfläche
2008
Projektstart
2017
Fertigstelltung
Nutzung
  • EDEKA-Markt Wiewel mit Café: ca. 1.900 m² Verkaufsfläche
  • Kodi: ca. 450 m² Verkaufsfläche
  • Weitere Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe
  • 17 Wohnungen: ca. 1.900 m² Gesamtwohnfläche
Standort
  • 48165 Münster-Hiltrup, Bergiusstr. 1a -3
  • Einwohnerzahl: 25.933 (31.12.2020)
  • Benachbarte Stadtteile: Wolbeck, Gremmendorf, Amelsbüren, Berg Fidel

 

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Hintergründe
Die städtebauliche Ausgangssituation

Das Areal zwischen Marktallee, Glasuritstraße, Bergiusstraße und dem Bahnhof Hiltrup wies lange Zeit städte­bauliche und funktionale Defizite auf. Das teilweise brachliegende Grundstück stellte zwar ein Schlüssel­grundstück für die zukünftige Entwicklung des gesamten Bahnhofsbereichs dar, konnte allerdings trotz Engagements der Stadt Münster lange nicht adäquat entwickelt werden. Im Mittelpunkt der Planungen standen die Schaffung eines attraktiven Endpunktes der Marktallee als Haupteinkaufsstraße sowie die Neugestaltung und funktionale Verknüpfung des Bahnhofs Hiltrup.

 

Sicherung der städtebaulichen und funktionalen Qualität

Mit uns, der Firma Stroetmann, stand der Stadt Münster ab 2008 ein starker Partner zur Entwicklung des Areals zur Seite. Auf dem Grundstück soll ein Ersatz für den in die Jahre gekommenen Wiewel-Markt auf der Marktallee entstehen. Die städtebaulichen und funktionalen Ziele der Stadt wurden in einem Strukturkonzept „MS-Hiltrup, Bahnhof“ festgeschrieben und über einen gemeinsamen städtebaulichen Wettbewerb mit renommierten Architekturbüros konkretisiert. Auf dem Areal am Bahnhof soll so ein attraktiver Einzelhandelsstandort zur Stärkung der Marktallee und zur verbesserten Anbindung des Bahnhofs entstehen.

Architektur
Das neue Bahnhofsumfeld

Der Siegerentwurf des Büros Nattler Architekten überzeugte die Jury und uns durch seine geschickte städtebauliche Anordnung mit Kopfbau, flachem Markt und Riegelbebauung zur Glasuritstraße. Über die geschwungene Wegeführung der sog. Passerelle spannt sich die Marktallee von der Kreuzung entlang der Ladenbereiche bis zum Bahnhof. Die gemischt genutzten und horizontal verteilten Flächen für EDEKA-Markt, Einzelhandels-, Büro und Dienstleistungs­nutzungen sowie die jeweils in den oberen Geschossen vorgesehenen Wohnungen sind flexibel in den Grundrissen und attraktiv in der Lage. Mit Blick auf den geplanten Kulturbahnhof mit angeschlossenem Restaurant wurde auf weitergehende gastronomische Angebote verzichtet.

 

Die Arbeiten

Im Mai 2016 wurde mit dem Aushub der unter den Gebäuden verlaufenden Tiefgarage begonnen. Die Fertig­stellung der gesamten Baumaßnahmen erfolgte im Frühjahr 2017, dann wurde auch der neue EDEKA-Markt der Familie Wiewel erstmals für seine Kunden geöffnet. Parallel hierzu begann die Stadt Münster mit den Arbeiten zum Umbau des Bahnhofsumfeldes. Hier tragen seit Frühjahr 2017 eine neue Bus­wendeanlage, Bike & Ride-Plätze und Rampen­anlagen zur besseren Verknüpfung der Pendlerverkehre bei. Zukünftig sollen hier auch zusätzliche öffentliche Stellplätze für Berufs­pendler an Münsters größtem Nebenbahnhof entstehen.